Lokale Ökonomie :: Referenzen
Aktuelle Projekte
- Kultur- und Veranstaltungszentrum Barth
- Innovations- und Technologiepark Humboldthain
- BIWAQ Entwicklungspartnerschaft (EP) Schöneweide
- Gewerbe im Möckernkiez
- Historisches Besucherzentrum am Petriplatz
- Finanzabwicklung und –controlling Stadt Kyritz
- Stadtumbau West – Standortentwicklung im Industriegebiet Moabit West
- Gewerbeberatung in Hannover
Informieren Sie sich über unsere abgeschlossenen Projekte.
Kultur- und Veranstaltungszentrum Barth
Entwicklung eines Nutzungs-, Bewirtschaftungs- und Finanzierungskonzepts
Zeitraum: seit August 2011
In Ergänzung zum bestehenden Vineta-Museum in der Stadt Barth (südlich vom Darß) soll der restaurierte Papenhof (ältester Profanbau im Ostseeraum) mit der angrenzenden ehemaligen Reuterschule zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum entwickelt und im Zuge dessen in das Museumskonzept eingebunden werden. Im Rahmen der Realisierung werden durch STATTwerke Nutzungsvarianten entworfen und deren Wirtschaftlichkeit in das Gesamtkonzept integriert.
Innovations- und Technologiepark Humboldthain
Standortprofilierung des technologieorientierten Gewerbegebiets südlich des Humboldthains in Berlin- Mitte im Rahmen wirtschaftsdienlicher Maßnahmen (WDM)
Zeitraum: seit Mai 2010
D
as Gewerbegebiet südlich des Humboldthains bildet nahe der Berliner Mitte vorläufig das letzte Glied der nördlich der Innenstadt gelegenen Perlenkette von industriell-gewerblichen Standorten wie Siemensstadt, Moabit West, Großmarkt, Westhafen und des Bayer-Schering Areals (vgl. Projekt „Gewerbliche Potenziale in Mitte“). Der Technologiepark südlich des Humboldthains gruppiert sich um den historischen AEG-Standort an der Brunnenstraße im Stadtteil Wedding.
Der Standort beherbergt das erste deutsche Gründer- und Technologiezentrum BIG/TIB, zahlreiche innovative Unternehmen aus den Branchen IuK, Medien, Prozessautomation, Life Science, Automotive und Umwelt/ Energietechnik. Der Innovations- und Technologiepark ist mit Instituten der TU und dem Fraunhofer Institut ein wichtiger Wissenschafts- und Forschungsstandort, der durch FuE-Aktivitäten der ansässigen Unternehmen ergänzt wird.
Die Standortgunst des Gebiets liegt in seiner Zentrumsnähe zur Mitte Berlins. Der Innovations- und Technologiepark hat im letzten Jahrzehnt stark an Aufmerksamkeit und Beachtung verloren; die innovativ-technologischen Standorte wie Adlershof und Buch standen mehr im Fokus.
Es ist Aufgabe des Projekts „Technologiepark Humboldthain“, die innovativen und wirtschaftlichen Potenziale des Standortes im gesamten Stadtraum wieder präsent zu machen und sein Image zu schärfen. Im Einzelnen werden Maßnahmen und Konzepte
• im Bereich Standortmarketing erarbeiten, die zur Markenbildung und Branding des Standorts beitragen;
• die, die weichen Standortfaktoren im Umfeld stärker qualifizieren
• und Maßnahmen umgesetzt werden, die zu einer Nachverdichtung (weitere Ansiedelungen) und zur Netzwerkbildung der Unternehmen für eine nachhaltige und sich selbst tragenden Entwicklung führen.
Das Projekt wird in Kooperation von der S.T.E.R.N. – Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung - und der STATTwerke Consult GmbH im Auftrag und mit der Wirtschaftsförderung des Bezirks Mitte durchgeführt.
BIWAQ Entwicklungspartnerschaft (EP) Schöneweide
Industriekultur als Ressource – Nutzung der Potenziale eines historischen Industrieareals für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung und Beschäfti-gung – Bundesprogramm BIWAQ (Bildung Wirtschaft Arbeit im Quartier)
Zeitraum: seit Oktober 2009
Das zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die AEG entwickelte Industriegebiet Schöneweide gehört zu den größten historischen Industriearealen Europas; neben vielem wurde hier das erste Automobil Deutschlands produziert.
Der Standort befindet sich heute in einem dynamischen Strukturwandel, technologisch innovative Unternehmen (u.a. Technologiezentren TGS, IPW) sind genauso wieder wie die Wissenschaft und Forschung (htw) vertreten. Das Gebiet birgt jedoch noch weitreichende wirtschaftliche Potenziale und Entwicklungschancen, die neu angesiedelten Unternehmen sind noch klein und haben vergleichsweise wenige Beschäftigte.
Im Rahmen Entwicklungspartnerschaft (EP) Schöneweide (AG aus argus GmbH, Planergemeinschaft Dubach und Kohlbrenner, STATTwerke Consult GmbH) ist es insbesondere Aufgabe der STATTwerke Consult die kleinen und mittleren innovativen Unternehmen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihre Potenziale zu heben. Dabei geht es vor allem um Angebote im Bereich der Qualifizierung, betrieblichen Weiterbildung, (Verbund)Ausbildung, um die Förderung des Fachkräftenachwuchses; Voraussetzung für die Entwicklung und das Wachstum von kleinen innovativen Unternehmen.
Gewerbe im Möckernkiez
Zeitraum: seit Oktober 2009
ichen Gleisdreieck-Park (Yorckstraße / Möckernstrasse) wird ein ökologisches und barrierefreies Wohnquartier von der Möckernkiez-Genossenschaft gebaut (400 Wohnungen für ca. 1.000 Bewohner/innen). STATTwerke untersucht die Umfeldbe-dingungen für das neu anzusiedelnde Gewerbe, leitet daraus ein Gewerbeentwicklungskonzept ab und begleitet die Umsetzung im Rahmen der baulichen Errichtung bis hin zur Belegung
Historisches Besucherzentrum am Petriplatz
Erarbeitung eines Wirtschaftlichkeits- und Trägerkonzepts für ein "Historisches Besucherzentrum am Petriplatz" im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin
Zeitraum: seit Juni 2009
Im Zuge von städtebaulichen Entwicklungs- und Umbaumaßnahmen der historischen Mitte von Berlin sind auf der Spreeinsel archäologische Funde der Ursprünge des historischen Cölln, der mittelalterlichen Schwesterstadt von Berlin, zutage getreten: Grundmauern der Petrikirche, des Rathauses von Cölln, der Lateinschule, der erste Kirchfriedhof. Archäologische Grabungen und die Aufbereitung der Funde haben sich angeschlossen.
Berlin möchte diese frühe Stadtgeschichte der Bevölkerung wie insbesondere den touristischen Berlinbesuchern sicht- und erlebbar machen. Daher ist geplant, diese archäologischen Ursprünge von Berlin Cölln mit einem Historischen Besucherzentrum zu überbauen. In dem Gebäude soll den Besuchern die frühe Stadtgeschichte vermittelt werden, sowohl diese archäologischen Funde wie auch die weitere archäologische Aufarbeitung der historischen Ursprünge Berlin aufgezeigt und präsentiert werden.
Im Rahmen des Projekts hat STATTwerke Consult die Aufgabe übernommen, unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen wie verschiedener Interessen und Bedürfnisse der am Projekt Beteiligten bzw. der potenziellen Projektakteure eine Wirtschaftlichkeits und Trägerkonzeption für das Historische Besucherzentrum am Petriplatz zu entwickeln, auszuarbeiten und auf Realisierungsfähigkeit hin zu überprüfen.
Finanzabwicklung und –controlling Stadt Kyritz
Zeitraum: seit Juni 2009
Stadtumbau West – Standortentwicklung im Industriegebiet Moabit West
Aufbau, Entwicklung und Betreuung der Standortge-meinschaft Unternehmensnetzwerk Moabit im Rahmen des Programms Stadtumbau West; ergänzende Projekte zur Profilierung des Standorts wie Konzeption Stadtteilentwicklungskonzept „Green Moabit“ sowie IWT Innova
Zeitraum: seit März 2007
Moabit West ist das größte innerstädtische Industriegebiet Berlins. Es finden sich dort neben Niederlassungen von Weltkonzernen eine Vielzahl von kleinen und mittleren Unternehmen der Branchen Elektrotechnik und Maschinenbau, wie der innovativen Sektoren IuK, Automotive/ intelligente Verkehrssysteme und Umwelttechnologie.
Die Standortvorteile des Industriegebiets liegen in seiner Nähe zu universitären (TU, Beuth HS) und Einrichtungen von Forschung und Entwicklung (z.B. Heinrich-Hertz-Institut, Fraunhofer Institute IPK, PTZ) und der verkehrsgünstigen innerstädtischen Lage.
Im Zuge des Programms Stadtumbau West werden für das Gebiet Maßnahmen ergriffen, die den Strukturwandel positiv begleiten, dem Industriegebiet ein prägnantes Standortprofil und Image verleihen und die dortigen Unternehmen stärken.
Eine Standortprofilierung wird mit einer verstärkten Akteursvernetzung, dem Unternehmensnetzwerk Moabit e.V. (gegründet Nov. 2009), erzielt. STATTwerke Consult begleitet und unterstützt das Netzwerk in seiner Entwicklung. Dies geschieht durch die Organisation themenspezifischer Veranstaltungen für das Netzwerk und die Konzeptionierung und Aufbereitung der gemeinsamen Handlungsfelder: Verkehrs-, Transport- und Logistikkonzept, Ausbildung und Fachkräftesicherung, Standortmarketing und einer Konzeption der verstärkten ökologischen Ausrichtung des Industriegebiets.
Weiterhin entwickelt STATTwerke Consult ein Konzept für ein industrienahes und produktionsorientiertes Gründerzentrum für Moabit West (IWT Innovationszentrum Moabit), welches die innovativen Unternehmen vor Ort, die nahen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie vor allem Unternehmen der Bereiche Green Tech und eMobility synergetisch verknüpft.
Gewerbeberatung in Hannover
Gewerbeberatung und Gewerbesozialplanung in Sanierungsgebieten der Landeshauptstadt Hannover
Zeitraum: seit Januar 2006
Um nachteilige Auswirkungen im Rahmen städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen (Sanierungsgebiet BauGB, Soziale-Stadt-Gebiete) für die lokale Wirtschaft auszuschließen bzw. zu minimieren, hat die Landeshauptstadt Hannover gemäß § 180 BauGB Gewerbebeauftragte eingesetzt. Für die Umsetzung der Gewerbesozialplanung wurden 2006 nach einer EU-weiten Ausschreibung die STATTwerke Consult in Kooperation mit dem Büro StadtUmBau W. Jarnot eingesetzt. Diese Aufgaben wurden 2009 um weitere 4 Jahre verlängert.
Neben der individuellen Beratung und Betreuung von Unternehmen auch im Rahmen einer Lotsenfunktion wird die Bildung von Unternehmensnetzwerken und deren Institutionalisierung umgesetzt. Dadurch soll erreicht werden, dass die Strukturen auf Dauer angelegt sind und auch in Zukunft standort- und imagefördernde Maßnahmen zur Stärkung der lokalen Wirtschaft umgesetzt werden.
Die Sicherung und der Ausbau der Nahversorgung steht ebenso im Vordergrund wie arbeitsmarktpolitische Hilfen unter Beteiligung der Unternehmen und Projekte oder Aufgaben der Standort- und Stadtteilentwicklung durch Immagebroschüren oder Gewerbefeste. So konnte im Stadtteil Limmer das 2. Gewerbefest "Limmer live 2009" bereits zu einem überregionalen Event entwickelt werden und die Standortgemeinschaft Hainholz hat 2008 den mit 15.000 € dotierten 1. Preis des Einzelhandelsverbandes Hannover-Hildesheim für das beste "ganzheitliche Standortkonzept" gewonnen.
- Hainholz: Stadtteilmarketing mit Image- und Einkaufsführer; Anbindung externes Gewerbegebiet an Betriebe im QM-Gebiet; Aufbau Kooperationsnetzwerk; www.hannoverhainholz.de
- Limmer: Integration des neuen Wohngebiets (ehemaliges CONTI-Areal) und der geplanten Nahversorgung in den Stadtraum; Stärkung der lokalen gewerblichen Schwerpunkte im östlichen Eingangsbereich von Limmer; www.unternehmen-limmer.de
- Vahrenheide-Ost: Großwohnsiedlung der 60er/70er Jahre mit Nahversorgungszentrum "Vahrenheider Markt". Image- und Netzwerkbildung für die Ladenzeile Vahrenheider Markt durch jährliche Marktzeitung und Erntefest; Entwicklung von Kooperationsstrukturen zwischen lokalem Gewerbe mit Sozial- und Beschäftigungsprojekten.
- Stöcken: seit Sommer 2009 ist der nördliche Stadtteil, für den die Produktionsstätten von VARTA, CONTINENTAL und VW-Nutzfahrzeuge profilbildend sind, in das Auftragspaket nachgerückt. Neben der Stöckener Marktgemeinschaft, einem lokalen Nahversorgungszentrum, ist insbesondere der Geschäftsbestand entlang der Alten Stöckener Straße zu entwickeln.
